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Die Geschichte Polens

1.) Allokation

Polen Polen liegt im Osten Europas. Es teilt sich die Grenzen mit Litauen, Weißrussland und der Ukraine im Osten und mit Deutschland im Westen. Im Süden grenzt Polen an die Tschechische und Slowakische Republik. Im Norden ist die Ostsee.

Polen entstand nach dem ersten Weltkrieg. Das Gebiet musste Deutschland aufgrund seiner Niederlage abgeben. Das Land entstand als eine Art Puffer zwischen dem damaligen Deutschland und Sowjetrussland. Das heutige Polen gibt es mit dieser Verfassung eigentlich erst seit 1989 nach der Aufhebung der Ost-West Blockade. Heute ist Polen eine Republik und besitzt einen Staatsoberhaupt, der direkt vom Volk für 6 Jahre gewählt wird. Außerdem wird eine Sejm, Volksvertetung, für vier Jahre gewählt, die aus 460 Mitgliedern besteht.

2.) Infrastruktur

Polen hat eine Fläche von 312681 km² und eine Einwohnerzahl von 38,417 Millionen. Hier erkennt man, dass Polen doch eine relativ geringe Bevölkerungsdichte hat. Insbesondere im Vergleich zu Deutschland, denn wir haben fast die gleiche Fläche nur ungefähr doppelt so viele Einwohner. Außerdem besteht die Bevölerung Polens hauptsächlich aus Minderheiten. Die Amtssprache in Polen ist polnisch. Da Polen ja ein eigenständiger Staat ist, hat es auch eine eigene Währung, nämlich den Zloty. Die Hauptstadt ist Warschau. Diese Stadt hat um die 1,5 Millionen Einwohner.

3.) Die Landschaft von Polen

Den größten Landesteil bildet die flachgewellte polnische Tiefebene. Sie erstreckt sich südlich der Ostsee, gegliedert in das Jungmoränengebiet des baltischen Landrückens mit den Seengebieten Pommerns und Masurens sowie in das südl. anschließende Altmoränengebiet. Östlich der oberen Oder liegt das kleinpolnische Berg- und Hügelland. Den SüdWesten Polens nehmen die Sudeten mit Riesengebirge und Glatzer Bergland ein. Im Süden hat Polen Anteil an den Karpaten mit der Hohen Tatra (Meeraugspitze 2 499 m hoch). 28 % des Landes ist bewaldet. In den Tieflandgebieten wachsen Kiefern, auf den Hochflächen und im Gebirge Buchen, Tannen und Fichten.

4.) Wirtschaft Polens

Die Landwirtschaft spielt eine bedeutende Rolle. Rund 75% der landwirtschaftlichen Nutzflächen werden von privaten Bauern bewirtschaftet. Angebaut werden Roggen, Kartoffeln, Zuckerrüben, Raps- und Leinsamen, Hopfen, Hanf und Obst. Rinder-, Schweine- und Schafhaltung, Holz- und Jagdwirtschaft sind ebenfalls wichtige Wirtschaftsfaktoren. An Bodenschätzen gibt es Stein- und Braunkohle, Eisen-, Kupfer-, Blei- und Zinkerze, Schwefel, Salz, Erdöl und Erdgas. Bedeutend sind auch die Schwer-Industrien im elektronischen, chemischen und Maschinenbau Bereich. Hinzu kommt noch die Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Das Schienennetz ist 24 309 km und das Straßennetz rd. 153 000 km lang. Wichtigste Häfen an der Küste Polen sind Danzig, Stettin und Gdingen. Polen hat nur einen internationalen Flughafen und dieser liegt in Warschau.

Im großen und ganzen kann man sagen, dass Polen wirtschaftlich sehr unter dem 2. Weltkrieg und der Ost-West Blockade gelitten hat. Außerdem hatte Polen schon immer politische Probleme aufgrund seiner vielen Minderheiten in der Bevölkerung.


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