Nachwort
Beim Erarbeiten dieser Facharbeit versetzte mich immer wieder das Gleiche ins Staunen: Die Vielfältigkeit der Flugzeuge, die Kreativität bei kniffligen Problemen. Für die Luftfahrt allgemein könnte man die Zeit der Weltkriege mit nur zwei Sätzen charakterisieren: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" und "Nix ist fix". Diese Sätze versteht man spätestens beim Betrachten eines Mistel-Gespannes oder des Flugzeugs BV 141, dessen Kabine gegenüber dem Rumpf des Flugzeuges seitlich versetzt war, um die Sicht des Piloten zu verbessern.
Offensichtlich war wärend der Kriege ein ganz gewaltiger Einsatz an Kreativität nötig.
Irgendwie ist dies ein Widerspruch in sich selbst, und das ergibt dann die Fragen, die wohl am schwersten zu beantworten sind:
"Warum ist nur im Krieg das ganze Kreativitätspotential verfügbar?", und "Wie kann ein Mensch kreativ und konstruktiv sein, wenn er destruktiv wirken will, wie lässt sich das Schöpferische mit der Zerstörung vereinbaren?"