Das Leben Friedrichs II.
- Friedrich II. wird am 26.12.1194 in Jesi bei Ancona geboren
- 1196 wird er in Frankfurt am Main zum Deutschen König gewählt.
- 1198 wird er zum König von Sizilien gekörnt.
- 23.06.1215 wird er erneut in Aachen zum Deutschen König gekrönt. ( 09.12.1212 wurde er in Mainz mit den falschen Insignien zum König gekrönt)
- Am 22.11.1220 wird er in Rom zum Römisch-Deutschen Kaiser gekrönt
- 1227 wird er von Gregor IX. gebannt.
- 1228 sogenannter 5. Kreuzzug gegen das Heilige Land.
- Am 18. März 1229 krönt er sich selbst zum König von Jerusalem, obwohl er gebannt war.
- 1231 wird er vom Kirchenbann befreit.
- 1237 besiegt er den Lombadischen Städtebund.
- 1239 wird er zum zweiten Mal gebannt.
- 1245 wird er von Papst Innozenz IV. für abgesetzt erklärt.
- 13.12.1250 stirb Friedrich II. im Castel Fiorentino.
Tod des Königs
Ende November 1250 ging Friedrich II. wieder einmal auf die Jagd. Dabei hat er einen Ruhranfall bekommen und musste sofort ins Castel Fiorentino gebracht werden. Dort rief er 3 Tage vor seinem Tod seine Notare, um ihnen sein Testament zu diktieren. Friedrich starb dann am 13. November 1950 im Castel Fiorentino. Sein Sarkophag aus rotem Porphyr steht nun im Dom von Palermo. Dort ruht er neben seinen Eltern Heinrich VI: und Konstanze und seinem Großvater Roger II.
Nach dem Tod Friedrichs starb nur 4 Jahre später auch sein Sohn Konrad IV. Der Papst verbündete sich mit Karl von Anjou, Bruder des französischen Königs, gegen die weiteren Nachkommen und er ließ 1268 den Enkel Friedrichs II. Konradin von Hohenstaufen, Herzog von Schwaben und König von Jerusalem und Sizilien öffentlich hinrichten. Somit war auch der letzte Staufer tot.
Seine Werke
Friedrich II. gründete in Nordapulien das Castel del Monte.(1240-1250 erbaut, wahrscheinlich nicht vollendet) 1224 gründete er die heutige Universität Università Federico II die nur dazu da war, um Beamte für den Staat auszubilden. 1226 gründete er in Salerno die Universität Pharmacognosia für Apotheker. 1246 schrieb er sein Buch ,,Über die Kunst mit Vögeln zu jagen“, das über die Jagd von Falken handelt.
Sein Geld und die Wissenschaft
Geld verdiente er ziemlich viel durch den Handel zwischen Europa und dem Orient; aus Staatsmonopolen auf Salz, Eisen, Kupfer, Seide, Hanf und Färbmittel sowie aus Steuern, die auch die Kirche zahlen musste.
Er hatte auch seine eigene Währung mit seinem Kopf auf der Goldmünze. Er kümmerte sich auch um die Wissenschaft und hielt Kontakt mit arabischen, griechischen und italienischen Gelehrten. Die Verständigung fiel ihm nicht schwer, da er Italienisch, Latein, Arabisch, Griechisch, Hebräisch, Französisch und Deutsch fließend sprach.
Die Sage vom schlafenden Kaiser
Friedrich Rotbart aus dem Kyffhäuser
Von diesem Kaiser gehen viele Sagen im Schwange. Er soll nicht tot sein, sondern bis zum Jüngsten Tage leben, auch kein rechter Kaiser nach ihm mehr aufkommen. Bis dahin sitzt er verholen in dem Berg Kyffhausen, und wann hervorkommt, wird er sein Schild hängen an einen dürren Baum, davon wird der Baum grünen und eine bessere Zeit werden. Zuweilen redet er mit den Leuten, die in den Berg kommen, zuweilen lässt er sich auswärts sehen. Gewöhnlich sitzt er auf der Bank an dem runden steinernen Tisch, hält den Kopf in der Hand und schläft, mit dem Haupt durch den steinernen Tisch, nach andern durch den Tisch herum, dergestalt, dass er dreimal um die Rundung reichen muss bis zu einem Aufwachen, jetzt aber geht er erst zweimal herum.
Diese Sage wurde später auf seinen Großvater Friedrich Barbarossa übertragen.