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LSD

- Lysergsäuredithylamid -


Referat von Sven Bayer und Thomas Adler

LSD ist eine halluzinogene Droge, die 1938 zum ersten Mal in der Schweiz aus der Lysergsäure hergestellt wurde. Es wurde ursprünglich aus dem Mutterkorn (Pilzbefall am Getreide) gewonnen, heute kann es jedoch vollständig synthetisch erstellt werden.  Dies gelang erstmalig dem Wissenschaftler A. Hofmann in den fünfziger Jahren. Er experimentierte mit chemischen Stoffen, die als Medikament in der Psychologie eingesetzt werden sollten. Die Herstellung von dem heute bekannten LSD als Rauschmittel war damals nicht beabsichtigt. Der Konsum von LSD in Deutschland begann um die Jahre 1971/1972 und steigerte sich in den folgenden 5 Jahren.


Die Droge verursacht einen Rauschzustand der nach ca. 20-60 Minuten einsetzt und 6-8 Stunden andauern kann. Während dieser Zeit kommt es beim Konsumenten zu erheblichen psychischen Störungen. Auffallend sind:

-         Verlust des Raum- und Zeitempfindens

-         Verschmelzung der Sinne (z.B. Musik wird gesehen)

-         Verringerte Selbstkontrolle

-         Angstzustände Suizidgefahr, Schizophrenie, Halluzinationen

-         Schwindelgefühle, Schläfrigkeit, Zittern, Übelkeit

-         Chromosomenschaden in weißen Blutkörperchen


Die „User“ haben meist weite Pupillen, einen Blutdruckanstieg, niedrige Blutzuckerwerte. Es besteht die Gefahr der Verkrampfung der Blutgefäße, die sogar die Arteria carotis verschließen können.

LSD wird in unterschiedlichen Formen angeboten. Meistens wird das weiße Pulver in Tablettenform gepresst oder in einer Flüssigkeit gelöst und auf Würfelzucker, Papier- oder Filzstückchen aufgetragen.

Mischkonsum mit Stimulanzien, psychoaktiven Pilzen und Alkohol ist besonders riskant.

Häufiger LSD-Missbrauch führt nicht zu einer körperlichen Abhängigkeit, die bewusstseinsverändernde Wirkung der Droge kann den Betroffenen jedoch zu ständigem Konsum drängen. Langfristige negative Auswirkungen sind Psychosen und Depressionen.


Bei Frauen  mit regelmäßigem LSD-Konsum treten oft Miss- bzw. Fehlgeburten auf. Ob dies auf den LSD-Genuss zurückzuführen ist, ist nicht erwiesen, da häufig auch andere Drogen parallel genommen wurden.


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