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AIDS

  • kaum eine Krankheit hat für soviel Aufregung in der Presse, bei den Politikern und in der Bevölkeung gesorgt wie Aids
  • die wissenschaftliche Forschung hat auf viele Fragen, die früher für Schlagzeilen sorgten, schon eine Antwort gefunden

Klar ist: Wer die Ansteckungs- und Schutzmöglichkeiten kennt und sich entsprechend verhält, braucht sich keine Sorgen um eine Ansteckung zu machen

AIDS - was ist das eigentlich?

Die Abkürzung AIDS steht für: Acquired Immune Deficiency Syndrom ( Ansteckendes Abwehr-Schwäche-Syndrom)

  • Ansteckend: Von einem auf den anderen Menschen übertragbar, im Gegensatz zu vererbten Krankheiten
  • Abwehr: Mit den meisten ansteckenden Krankheiten wird der menschliche Körper ohne fremde Hilfe durch seine eigenen Abwehrkräfte fertig. ( Deshalb auch kein Schnupfen, wenn die halbe Schulklasse erkältet ist ) Das funktioniert, weil die sogenannten T-Helferzellen im menschlichen Körper sofort Alarm schlagen, wenn ein Erregervirus eindringt. Diese T-Helferzellen rufen sofort weitere Abwehrzellen zu Hilfe, die dann die Erreger unschädlich machen.
  • Schwäche: Wenn das HIV-Virus in den menschlichen Körper gelangt, kann es die T-Helferzellen zerstören und die Abwehrkräfte so schwächen, dass andere Krankheitserreger vom Körper nicht mehr bekämpft werden können.
  • Syndrom: Bedeutet, dass mehrere Krankheitserscheinungen zusammen auftreten. ( Der Mensch stirbt nicht an Aids, sondern an einer Krankheit wie Schnupfen oder Grippe . . . )

HIV

Die Abkürzung HIV steht für: Human Immunodeficiency Virus ( menschliches Immunschwäche Virus)

  • bei allen AIDS - Kranken kann man eine extrem niedrige Anzahl von weißen Blutzellen feststellen
  • statt normal 800 T-Helferzellen pro ml Blut unter 400
  • Erregervirus = HIV
  • Virus hat einen Durchmesser von 0,1 µm
  • erste Symptome der Krankheit: Erschöpfung, Fieber und geschwollene Lymphknoten
  • nachher kann mit großer Wahrscheinlichkeit eine Ruhephase bis zu 10 Jahren eintreten
  • Symptome verschwinden wieder bis auf die geschwollenen Lymphknoten
  • nach Ausbruch der Krankheit Aids folgt bald der Tod
  • Wissenschaftler erfanden ein Medikament, daß den tödlichen Ausgang und den Ausbruch der Krankheit verzögern soll
  • Nachgewiesen werden können nur die Antikörper ( darum nicht gleich am Anfang )

Wer ist gefährdet ?

  • homosexuelle, heterosexuelle und bisexuelle Menschen, besonders mit häufig wechselnden Intimpartnern und deren Partner
  • drogenabhängige Fixer bei gemeinsamer Benutzung von Fixerbesteck
  • Neugeborene von infizierten Müttern

Wie wird Aids übertragen ?

  • durch direkten infizierten Blutkontakt bei eigener Wunde
  • durch ungeschützten Geschlechtsverkehr ( Vaginal-, Anal-, Oralverkehr )
  • (Bluttransfusion)

Sicher ist:

  • Petting
  • Schwimmbad ; Dusche ; Sauna ; Toilette ; Speichel (Zungenküsse) ; Schweiß ; Tränen
  • gemeinsame Tasse, Glas
  • Hände schütteln ; umarmen ; streicheln ; anhusten ; anniesen ; Wäsche , Insektenstiche

Wie kann man damit leben ?

  • Wie Menschen, die Aids haben, damit leben, hängt auch davon ab, ob ihnen ihre Umgebung Kraft gibt, sich innerlich gegen diese Krankheit zu wehren.
  • Wichtig: Aids-Erkrankte nicht im Stich lassen
  • Auch sie brauchen unsere Hilfe

Aids im Beruf:

  • HIV-Infizierte haben das Recht weiterzuarbeiten, auch wenn die Krankheit zunimmt und nur durch ärztliche Hilfe überwachbar ist.
  • Eine Kündigung auf Wunsch eines zweiten Arbeitnehmers gibt es nicht (der Chef muss den Betroffenen schützen)
  • leider suchen viele Arbeitgeber nach Anlässen, den Betroffenen los zu werden

Beispiele:

  • Film "Philadelphia"
  • "Themen Texte Tips" S. 21 - 23

Wie kann der Arzt HIV-Positiven helfen ?

  • der Arzt kann mit dem Patienten gut über sein Problem reden
  • Durchführung eines HIV-Testes ( HIV-Antikörpertest )

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